Flüssigbiopsie für optimierte Rezidivüberwachung mit adaptierten Metallkomplexen
| Schwerpunkt: | Talente |
|---|---|
| Art der Förderung: | Personenförderprogramme |
| Programm: | CZS Forschungsstart |
| Geförderte Institution: |
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Prof. Dr. Anne Stumper von der Hochschule Aalen erforscht einen neuartigen Diagnostik-Ansatz zur eigenständigen Kontrolle von Körperflüssigkeiten nach einer Erstbehandlung von bspw. Leukämien.
Ziele
Gemeinsam mit Kooperationspartnern, darunter die Universitäten Ulm und die Kliniken Ostalb, erforscht Frau Prof. Dr. Anne Stumper im Projekt FLORAM eine neuartige Diagnostik zur eigenständigen Kontrolle von Körperflüssigkeiten.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung von in-vitro-Diagnostika, die es ermöglichen, Krankheitsverläufe selbstständig zu überwachen und zu behandeln, insbesondere nach onkologischen Therapien.
Durch die Funktionalisierung von Metallkomplexen, die charakteristische Zielstrukturen detektieren und photo-aktive Eigenschaften besitzen, können photo-aktive Test-Kits entwickelt werden. Diese Kits sollen intuitiv und sicher zuhause mit Proben wie Urin oder Blut angewendet werden.
Das Projekt ist darauf ausgelegt, wiederkehrende Arztbesuche für Nachuntersuchungen zu minimieren und eine individuelle Rezidivüberwachung zu ermöglichen. Dies soll die Belastung für Patienten reduzieren und die Effizienz der Nachsorge verbessern.
FLORAM bietet eine Grundlage für weiterführende Projekte und internationale Publikationen, stärkt das wissenschaftliche Profil der neuberufenen Professorin und erweitert das Forschungsprofil der Hochschule Aalen im Bereich individualisierte Medizin und In-vitro-Diagnostik. Es eröffnet Potenziale für zukünftige Kooperationen und interdisziplinäre Projekte.
Beteiligte Personen:
Detailinformation:
| Schwerpunkt: | Talente |
|---|---|
| Programm: | CZS Forschungsstart |
| Art der Förderung: | Personenförderprogramme |
| Zielgruppe: | Professor:innen |
|---|---|
| Fördersumme: | 200.000 € |
| zzgl. Overhead: | 40.000 € |
| Zeitraum: | April 2026 - März 2028 |