Engineering a better-than-nature enzymatic mechanism for biohydrogen production
| Schwerpunkte: | RessourcenEffizienz Risiko |
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| Art der Förderung: | Projektförderprogramme |
| Programm: | CZS Wildcard |
| Geförderte Institution: |
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Mit einem synthetischen Enzym, Energase, soll grüner Wasserstoff kohlenstoffneutral von Mikroorganismen aus Biomasse erzeugt werden. Dadurch kann ein effizienterer Syntheseweg genutzt werden als durch bekannte Enzyme.
Ziele
Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer innovativen Technologie zur umweltfreundlichen Herstellung von Wasserstoff. Dazu soll ein künstliches Enzym – Energase – entworfen und hergestellt werden.
Im Gegensatz zu natürlichen Hydrogenasen, die empfindlich auf Sauerstoff reagieren, ist Energase eine stabile, effiziente und vollständig metallfreie Alternative. Sie soll nach einem neuartigen organokatalytischen Prinzip arbeiten, das in der Natur bisher unbekannt ist und neue Möglichkeiten für die biotechnologische Wasserstoffproduktion aus Abfällen eröffnet. Eine biotechnologische Lösung zur industriellen Wasserstoffproduktion könnte eine konkurrenzfähige Alternative zu fossilen Methoden bieten und so zur Dekarbonisierung der Wirtschaft beitragen.
Das interdisziplinäre Forschungsteam kombiniert Ansätze aus der synthetischen Biochemie, theoretischen Chemie und anorganischen Chemie und setzt sich zusammen aus Prof. Dr. Hajo Kries und Prof. Dr. Johannes Kästner von der Universität Stuttgart sowie Prof. Dr. Moritz Kühnel von der Universität Hohenheim.
Beteiligte Personen:
Prof. Dr. Hajo Kries
Universität Stuttgart
Detailinformation:
| Schwerpunkte: | RessourcenEffizienz Risiko |
|---|---|
| Programm: | CZS Wildcard |
| Art der Förderung: | Projektförderprogramme |
| Zielgruppen: | Professor:innen Postdoktorand:innen Juniorprofessor:innen Nachwuchsgruppenleiter:innen |
|---|---|
| Fördersumme: | 750.000 € |
| zzgl. Overhead: | 150.000 € |
| Zeitraum: | März 2026 - Februar 2028 |