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AI Generalizability for Non-stationary Environmental Regimes: The Case of Hydro-climatic Extremes


Schwerpunkt: Künstliche Intelligenz
Art der Förderung: Projektförderprogramme
Programm: CZS Durchbrüche
Geförderte Institution:
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena

Das Projekt GENAI-X forscht an der Generalisierbarkeit von KI-Modellen in sich ständig ändernden Umweltbedingungen. Ziel ist, das Verständnis und die Prognose von Umweltphänomenen zu verbessern.

Ziele

Eine robuste Modellgeneralisierbarkeit gilt als grundlegende Herausforderung der Künstlichen Intelligenz (als robust gilt ein Modell dann, wenn es auch in der Konfrontation mit unbekannten Daten verlässlich arbeitet). Umweltbedingungen ändern sich stetig und erfordern daher entsprechend robuste Modelle für verlässliche Prognosen.

Im Fokus des Projekts GENAI-X stehen klimatische Extreme wie Überschwemmungen, Erdrutsche, Dürren und Spätfrost sowie deren Auswirkungen auf Ökosysteme. Ziel ist, das Verständnis und die Vorhersage dieser sowie ähnlicher Umweltphänomenen zu verbessern. Dazu werden KI-Methoden entwickelt, die sich an verändernde Datenmuster und Unsicherheiten anpassen.

Methoden wie hybride und kausale Modellierung, Entdeckung von Gleichungen, Dimensionsreduktion und Unsicherheitsquantifizierung werden dafür eingesetzt. Indem sie die Stärken verschiedener Modellierungsansätze kombinieren, Ursache-Wirkung-Beziehungen untersuchen und mathematische Gleichungen zur Beschreibung komplexer Umweltsysteme identifizieren, ermöglichen diese Ansätze eine umfassende Analyse und differenziertere Vorhersage von Umweltphänomenen. Durch die vereinfachende Visualisierung und die Bewertung von Unsicherheiten sollen komplexe Modellstrukturen interpretierbar gemacht und ausgewogene Entscheidungen ermöglicht werden.

Angesiedelt ist das Projekt an der ELLIS Unit (European Laboratory for Learning and Intelligent Systems) in Jena und stellt eine Zusammenarbeit der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Universitätsklinikum Jena, dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie und dem Senckenberg Institut für Pflanzenvielfalt dar.

Beteiligte Personen:

Lukas Findeisen

Programm-Manager

Telefon: +49 (0)711 - 162213 - 20

E-Mail: lukas.findeisen@carl-zeiss-stiftung.de

Prof. Dr. Alexander Brenning

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Detailinformation:

Zielgruppe: Professor:innen
Fördersumme: 5.000.000 €
zzgl. Overhead: 1.000.000 €
Zeitraum: April 2026 - März 2031

Geförderte Institution:

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Friedrich-Schiller-Universität Jena