Krebs zählt zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Die chimäre Antigenrezeptor (CAR)-T-Zelltherapie ist eine vielversprechende Behandlungsmethode bei bestimmten Krebsarten. Ihre breite Anwendung ist jedoch eingeschränkt, da die therapeutischen Zellen ihre Wirkung in den Patient:innen oft nicht lange genug entfalten können. Zudem ist die Therapie sehr teuer und deshalb nicht allen Menschen zugänglich. Mit dem Projekt „CAR-AdMATRIX“ möchte Prof. Dr. Jörg Mittelstät das immunologische Gedächtnis und die Effektivität von CAR-T-Zellen durch ein neuartiges Kulturverfahren verbessern. Hierbei soll eine programmierbare Matrix auf Basis eines Hydrogels entwickelt werden, um die physiologische Aktivierung von T-Zellen zu simulieren. Die Verwendung einer einzigen Matrix für die Stimulation, Modifikation und Kultivierung der Zellen vereinfacht den Herstellprozess drastisch. Ziel der geplanten Entwicklung ist es, einen Beitrag zu einer verbesserten und kostengünstigeren CAR-T-Zelltherapie gegen Krebs zu leisten.