3D Endoscopic Microfabrication (3DEndoFab)
| Schwerpunkte: | Life Science Technologies Talente |
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| Art der Förderung: | Personenförderprogramme |
| Programm: | CZS Nexus |
| Geförderte Institution: |
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Dr. Andrea Toulouse forscht im Bereich der Mikrooptik und des faserbasierten 3D-Drucks. Nach dem Physikstudium an der RWTH Aachen war sie als Entwicklungsingenieurin in der Wirtschaft tätig. Danach folgten Promotion und Postdoc an der Universität Stuttgart.
Ziele
Gewebe direkt im Körper neu aufzubauen ist eine große fachübergreifende Forschungsaufgabe. Zwar erlauben es moderne 3D-Druck-Technologien Gewebegerüste außerhalb des Körpers additiv zu fertigen, deren nahtlose Implantation mit minimalinvasiven Methoden ist jedoch schwierig. Ein endoskopischer Bio-3D-Drucker, wie ihn die Forschungsgruppe von Dr.-Ing. Andrea Toulouse plant, könnte diese Lücke schließen. Eine 3D-gedruckte Mikrooptik, so klein wie ein Salzkorn, auf der Spitze einer Glasfaser soll Licht so formen, dass auch komplexe Gewebestrukturen 3D-gedruckt werden können.
Mit diesem interdisziplinären Forschungsvorhaben ist die Nachwuchsgruppe von Andrea Toulouse an der Schnittstelle zwischen Ingenieurwissenschaften und Biotechnologie angesiedelt. Die zentralen Forschungsfragen sind: Welche Methode des lichtbasierten 3D-Drucks ist für den endoskopischen Einsatz im biomedizinischen Kontext geeignet? Wie lässt sich der faserbasierte 3D-Druck minimalinvasiv, effizient und sicher umsetzen? In Zukunft könnte ein solcher endoskopischer 3D-Drucker hochpräzise Geweberekonstruktion direkt im Körperinneren ermöglichen.
Beteiligte Personen:
Dr. Andrea Toulouse
Universität Stuttgart
Detailinformation:
| Schwerpunkte: | Life Science Technologies Talente |
|---|---|
| Programm: | CZS Nexus |
| Art der Förderung: | Personenförderprogramme |
| Zielgruppe: | Nachwuchsgruppenleiter:innen |
|---|---|
| Fördersumme: | 1.800.000 € |
| Zeitraum: | Oktober 2025 - September 2030 |