17.03.2026 Talente Neue Studie zeigt Wege ins Informatiklehramt
Deutschland braucht mehr Informatiklehrer:innen – denn immer mehr Bundesländer führen Informatik als Pflichtfach ein oder bauen das Angebot weiter aus. Damit wächst auch der Bedarf an qualifizierten Lehrkräften, die Schülerinnen und Schülern digitale Kompetenzen vermitteln können. Die neue Studie „Werde Informatiklehrer:in!“ zeigt Wege auf, wie dieser Bedarf gedeckt werden kann.
„Die Studie gibt einen Überblick darüber, welche Wege die einzelnen Bundesländer eröffnet haben, um dem Lehrkräftemangel im Fach Informatik zu begegnen. Entlang der drei Phasen – Lehramtsstudium, Vorbereitungsdienst und Schuldienst – zeigt sie die vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten in das Informatiklehramt für Interessierte aus Studien- und Berufsbereichen ohne Lehramtsbezug“, sagt Dr. Felix Streiter, Geschäftsführer der Carl-Zeiss-Stiftung.
Neben dem klassischen Lehramtsstudium eröffnen viele Bundesländer inzwischen auch alternative Wege in den Schuldienst, etwa für Absolvent:innen informatiknaher Studiengänge oder Fachkräfte aus der IT-Branche. Die Gründe für einen Wechsel sind vielfältig: der Wunsch nach einer sinnstiftenden Tätigkeit mit jungen Menschen, ein beruflicher Neuanfang oder eine Neuorientierung.
Hier setzt das Projekt an: Es macht mögliche (Um-)Wege sichtbar und bietet strukturierte Informationen, um alle Interessierten beim Einstieg in das Informatiklehramt zu unterstützen.
Die Studie wird durch die Carl-Zeiss-Stiftung gefördert und als Gemeinschaftsprojekt von der Gesellschaft für Informatik e. V. und der Didaktik der Informatik an der Universität Oldenburg umgesetzt.