jump to content

25.03.2026 Talente Den Start in die Forschung fördern: 1,9 Millionen für acht Forschungsprojekte

Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert insgesamt acht neuberufene Professor:innen an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften mit bis zu 240.000 Euro über zwei Jahre. Damit ermöglicht sie die Aufnahme von Forschungsaktivitäten zu Beginn ihrer Berufung. Gefördert werden Projekte an Hochschulen in Erfurt, Aalen, Karlsruhe, Bingen, Koblenz und Kaiserlautern.

In Thüringen werden an der Fachhochschule Erfurt zwei Projekte gefördert. Prof. Dr. Göran Spangenberg erforscht die standortsspezifische Trockenheitstoleranz der Weiß-Tanne durch hochaufgelöste Stammdickenmessungen. Prof. Dr. Tamas Harczos forscht im Bereich Audio- und Sensorverarbeitung. Dabei steht die Entwicklung einer Ultra-Low-Power Plattform für die Verarbeitung von Audio- und Sensordaten im Fokus.

In Rheinland-Pfalz entwickelt Prof. Andre Deppermann an der Technischen Hochschule Bingen einen integrierten Analyserahmen, um regionale Risiken der Grünlandaufgabe unter veränderten Trends in der Tierhaltung zu identifizieren. An der Hochschule Koblenz forscht Prof. Dr. Wied Pakusa im Fachbereich Mathematik, Informatik und Technik an neuen KI-basierten Verfahren zur Konformitätsprüfung von Prozessen. Seine Forschungsergebnisse sollen zu einer sicheren und vertrauenswürdigen Automatisierung von Prozessen beitragen. Prof. Dr. Katrin Ochsenreither erforscht an der Hochschule Kaiserslautern, wie anaerobe Pilze – eine bislang wenig bekannte Gruppe von Mikroorganismen aus dem Darm von Pflanzenfressern – zur nachhaltigen Produktion von grünem Wasserstoff eingesetzt werden können.

In Baden-Württemberg erforscht Prof. Dr. Karim Zantout Szenarien für extreme Klimafolgen, wie Dürren, Fluten und tropische Wirbelstürme. Mittels Big Data Verfahren sollen zudem die geographischen und zeitlichen Muster dieser Klimafolgen untersucht werden. An der Hochschule Aalen werden ebenfalls zwei Projekte gefördert. Prof. Dr. Anne Stumper forscht an einem neuartigen Diagnostik-Ansatz zur eigenständigen Kontrolle von Körperflüssigkeiten nach einer Erstbehandlung von bspw. Leukämien. Prof. Dr. Christina Schwarz untersucht die realitätsnahe Simulation und präzise Bewertung neuartiger ophthalmischer Korrekturlösungen. Damit sollen Entwicklungszyklen verkürzt und der Transfer gestärkt werden.

Weitere Informationen zu den Projekten finden Sie hier.