14.09.2026 Talente Acht neue Forschungsprojekte im Programm CZS Forschungsstart bewilligt
Mit acht neu bewilligten Projekten im Programm CZS Forschungsstart unterstützt die Carl-Zeiss-Stiftung neuberufene Professor:innen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften beim Einstieg in die anwendungsorientierte Forschung.
Die Forschungsvorhaben widmen sich zentralen Zukunftsthemen an den Schnittstellen von Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung, Life Science Technologies und RessourcenEffizienz. So entwickeln die Geförderten unter anderem vertrauenswürdige KI für digitale Zwillinge, digitale Zwillings- und Simulationsumgebungen für autonome maritime Roboter, mehrsprachige Publikums- und Befragungssimulationen sowie digitale Lösungen für den Wohnungsbau. Weitere Projekte beschäftigen sich mit markierungsfreier Mikroskopie, der energieeffizienten Entfernung von Spurenstoffen aus Abwasser und der zerstörungsfreien Analyse von Siliziumcarbid-Leistungshalbleitern. Ein Forschungsvorhaben widmet sich außerdem der nachhaltigen Nutzung des Weltraums durch In-Orbit-Inspektion, Reparatur und Recycling.
Mit der Förderung erhalten die neuberufenen Professor:innen die Möglichkeit, in den ersten zwei Jahren ihrer Tätigkeit ein eigenes Forschungsvorhaben aufzubauen und ihre Forschungsvision weiterzuentwickeln. Die Fördersumme beträgt im Programm CZS Forschungsstart bis zu 200.000 Euro für zwei Jahre. Zusätzlich zahlt die Carl-Zeiss-Stiftung eine Overhead-Pauschale in Höhe von 20 Prozent der Fördersumme.
Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert im Rahmen dieser Ausschreibung Projekte an der Hochschule Trier, der Technischen Hochschule Bingen, der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, der Hochschule Furtwangen, der Technischen Hochschule Mannheim, der Hochschule der Medien Stuttgart und der Hochschule Karlsruhe. Die Auswahl erfolgte in einem wettbewerblichen Verfahren.
Weitere Informationen zu den einzelnen Projekten finden Sie hier.