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CZS Durchbrüche 2026: Nachhaltige Materialinnovationen

Die Ausschreibung adressiert Forschung an nachhaltigen und ressourcenschonenden Materialien, die dazu beitragen, die Wertschöpfungsketten der Zukunft im Sinne einer Kreislaufwirtschaft sicher, nachhaltig und effizient zu gestalten.

Detailinformation:

Fördersumme: 5.000.000 €
Frist der Absichtserklärung: 09.03.2026
Frist Vollanträge: 06.05.2026

Ziele

Im Rahmen des Schwerpunktthemas „RessourcenEffizienz“ möchte die Carl-Zeiss-Stiftung die technologischen Voraussetzungen für eine umfassende Kreislaufwirtschaft schaffen.

Mit dieser Ausschreibung soll Forschung an Materialien gefördert werden, die ressourcenschonend und damit nachhaltig sind. Die Ausschreibung richtet sich an interdisziplinäre Forschungsteams der Natur- und Ingenieurwissenschaften (insbesondere Werkstoffwissenschaften, Bauingenieurwesen, Chemie, Physik, Maschinenbau).

Die materialwissenschaftlichen Fragestellungen sollen das Ziel haben, in den Phasen „Materialdesign“, „Produktion“ „Nutzung“ und/oder „Wiederverwertung/-verwendung“ zu Ressourceneinsparungen zu führen. Darüber hinaus müssen auch die Auswirkungen auf die vorherigen und nachfolgenden Glieder der Wertschöpfungskette einbezogen werden. 

Die Ausschreibung adressiert folgende Themenbereiche ausdrücklich nicht: Elektronik- und Energiematerialien, Rohstoffe/Materialquellen wie nachwachsende Rohstoffe, Ersatz von fossilen Rohstoffen u.ä.  
 

Was sind Antragsvoraussetzungen?

  • Das antragstellende Konsortium ist interdisziplinär zusammengesetzt.
  • Das Projekt bezieht die Aspekte Transdisziplinarität, Translation oder Transfer ein.
  • Das Projekt berücksichtigt die Auswirkungen auf die vor- und nachgelagerten Schritte in der Kreislaufwirtschaft.
  • Das Projekt trägt zur nachhaltigen Stärkung der Kompetenzen im Forschungsbereich bei.
  • Das Projekt passt in die strategische Ausrichtung der Hochschule.

Wer ist antragsberechtigt?

Die Fördertätigkeit der Carl-Zeiss-Stiftung ist grundsätzlich auf die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen begrenzt. Die folgenden Universitäten sind in dieser Ausschreibung antragsberechtigt (in Klammern die Zahl der einreichbaren Anträge):

  • Baden-Württemberg: Freiburg (1), Karlsruhe (1), Konstanz (1), Stuttgart (1), Ulm (1)
  • Rheinland-Pfalz: Koblenz (1), Mainz (1), RPTU (2), Trier (1)
  • Thüringen: Ilmenau (2), Jena (1), Weimar (2) 

Eine antragstellende Hochschule kann auch mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen (Universitäten, Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) gemeinsam einen Antrag stellen. Die antragstellende Hochschule muss hierbei die Federführung übernehmen.

Laufzeit

Die Förderlaufzeit beträgt 5-6 Jahre. Der Projektstart ist frühestens zum 1. Februar 2027 möglich und muss spätestens bis zum 1. Juli 2027 erfolgen.

Zusätzlich zu den beantragten Projektfördermitteln wird durch die Carl-Zeiss-Stiftung eine Overhead-Pauschale in Höhe von 20 Prozent der Fördersumme gezahlt. 

Antragstellung

Absichtserklärungen und Anträge können ausschließlich digital über das Antragsportal der Carl-Zeiss-Stiftung eingereicht werden. Dafür ist eine Registrierung erforderlich.

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Fragen?

Wir bieten eine Q&A-Runde über Teams an:

  • Mittwoch, 25. März 2026, 15:00 bis 16:00 Uhr.

Anmeldung für den Termin hier
 

Ansprechperson

Portrait
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Dr. Karla Hillerich

Programm-Managerin

Telefon: +49 (0) 711 - 162213 - 21

E-Mail: karla.hillerich@carl-zeiss-stiftung.de