Transfer 2018

In der Programmlinie Transfer wurden 2018 insgesamt sieben Projekte bewilligt. Die Projekte wurden von externen Fachgutachterinnen und Fachgutachtern bewertet und im Anschluss sieben der eingereichten Projekte zur Förderung empfohlen.

Ernst-Abbe-Hochschule Jena


An der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena wird das Projekt „SMART ASSEMBLY – Werkerassistenzsyteme mittels Augmented Reality“ gefördert. Kern des Projekts ist die Entwicklung und Anwendung von Augmented bzw. Mixed Reality als moderne Assistenzsysteme in der Montage. Schwerpunkte im Projekt sind die Transformation des Montageprozesses in die digitale Welt, die Untersuchung der Machbarkeit der Montagetätigkeit unter Zuhilfenahme der AR/MR-Technologie, die Betrachtung arbeitspsychologischer Aspekte sowie die Ableitung konstruktiver Gestaltungsrichtlinien. Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Hochschule für Technik Stuttgart


An der Hochschule für Technik Stuttgart wird das Projekt SensAR gefördert. Im Fokus steht die Vermittlung von sensorischen Daten mittels Augmented Reality und ihre Nutzung im Produktionsprozess. Der Ansatz konzentriert sich auf generalisierbare Abläufe, die in vielen Unternehmen vorkommen, ohne in spezifische Produktionsabläufe einzudringen. Ziel ist, eine Entlastung durch Automatisierte Erfassung und digitalisierte Assistenzsysteme zu erzielen. Kleineren und mittleren KMUs soll so ein leichterer Zugang zum Technologiefeld Augmented Reality ermöglicht werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Hochschule Mainz


An der Hochschule Mainz wird das Projekt „Big Data Analytics in Evironmental and Structural Monitoring (BAM)“ gefördert. Anhand sogenannter Big Data-Verfahren sollen die Beobachtung und Analyse von natürlichen und durch den Mensch verursachten Umweltveränderungen weiterentwickelt werden. Dazu werden unter anderem bestehende Data-Mining- und Machine-Learning-Verfahren untersucht und ein Metalearning-System entwickelt, das für bestimmte Analyseziele unter Berücksichtigung der vorliegenden Daten geeignete Verfahren vorschlägt. Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Hochschule Mannheim


An der Hochschule Mannheim soll ein Transferzentrum für Digitalisierung in der Gesundheitsindustrie (Digi-FIT) entstehen. Ziel ist eine sichere, automatisierte Verarbeitung und Verwertung von Daten. Das Transferzentrum Digi-FIT ruht auf vier Säulen:  (A) Smart Production – Industrie 4.0, (B) Datenintegration und Big Data Maschinenlernen für Daten aus multimodaler biomedizinischer Analytik und Bildgebung, (C) Datenvisualisierung und Virtual Engineering sowie (D) Cyber Security. Infrastruktur und Know-how der Säulen C und D bringt die Hochschule aus bestehenden Kompetenzzentren ein. Das Innovationspotenzial liegt in der Mehrwert stiftenden Kombination neu zu entwickelnder Funktionalitäten, Schnittstellen und Applikationen. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
 

Hochschule Offenburg


An der Hochschule Offenburg steht mit „Predictive Maintenance“ die Entwicklung einer Industrie 4.0-tauglichen Technologie zur funktionellen und prozessualen Ausgestaltung prädiktiver und intelligenter Instandhaltungslösungen im Zentrum. Im Rahmen des Forschungsprojekts wird eine lernende, anpassungs- und skalierfähige Technologie entwickelt, die die Realisierung von vorausschauenden und antizipierenden Interventionssystemen im Produktionsprozess ermöglichen soll. Darüber hinaus steht auch die Entwicklung einer geeigneten Methodik im Fokus, die die Unternehmen bei der Planung, Implementierung, Einführung und Weiterentwicklung solcher prädiktiven Lösungen unterstützt. Projektbegleitend wird ein Institut zur digitalen Transformation aufgebaut. Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Hochschule Trier


Die Hochschule Trier setzt die Förderung der Carl-Zeiss-Stiftung zur Eröffnung eines Innovationslabors Digitalisierung (IONNODIG) am Umwelt-Campus Birkenfeld ein. Dort soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Hochschule und mit regionalen Partnern vorangetrieben werden. Unter dem Motto „Learning und Transfering by Making“ werden Anwendungen von Industrie 4.0, dem Internet der Dinge und Maschine Learning erprobt und analysiert. Das Labor verdeutlicht dabei in Theorie und Praxis wie Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte miteinander kommunizieren und kooperieren. Erster Anwendungsfall ist ein emerser Bioreaktor.
 

Technische Hochschule Bingen


An der TH Bingen entsteht eine „Modellfabrik für chemisch-technische Prozesse auf Basis von Cyber Physical Systems (CPS)“. Kern des Projekts sind Konzeption, Aufbau und Betrieb einer Modellanlage mit Fokus auf einen chemisch-technischen Prozess. Dabei soll untersucht werden, wie es in der Prozesstechnik möglich gemacht werden kann, mit Hilfe von Industrie 4.0 eine individuelle Produktion zu realisieren und durch automatisches Umgruppieren der CPS ein auf das jeweilige Produkt angepasstes Verfahren zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie hier.
 
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