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Durchbrüche 2018

In der Programmlinie Durchbrüche wurden 2018 insgesamt fünf Projekte bewilligt. In einem zweistufigen Verfahren wurden die Projekte von externen Fachgutachterinnen und Fachgutachtern bewertet und im Anschluss fünf Projekte von einer Auswahlkommission zur Förderung empfohlen. Die folgenden Projekte werden mit jeweils drei Millionen Euro gefördert:

Friedrich-Schiller-Universität Jena


An der Universität Jena wird eine „Virtuelle Werkstatt für die Digitalisierung in den Wissenschaften“ gefördert. Dort soll mit Hilfe des Maschinellen Lernens die Basis für neue Wege der Datenverarbeitung, vollständig automatisiert oder in der Mensch-Maschinen-Interaktion, gelegt werden. Ziel ist wissenschaftliche Daten effizienter nutzbar zu machen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit in allen Bereichen der Digitalisierung zu fördern.

Johannes Gutenberg-Universität Mainz


Die Universität Mainz erhält die Förderung für den Aufbau eines interdisziplinären Forschungszentrums zu „Algorithmischen Intelligenz als emergentes Phänomen“. Ziel ist es, die strukturellen Grundlagen von algorithmischer Intelligenz tiefergehend zu verstehen, um so Grenzen und Möglichkeiten bekannter Verfahren des maschinellen Lernens besser zu erfassen und zur Entwicklung neuer, noch leistungsfähigerer Methoden beizutragen.

Karlsruher Institut für Technologie – KIT


Am Karlsruher Institut für Technologie wird ein agiles Produktionssystem entwickelt, das durch lernende Verfahren auf ungewisse Produktspezifikationen und variierende Produktionsgegebenheiten reagiert. Einen beispielhaften Anwendungsfall stellt das „Remanufacturing“ dar, in dessen Rahmen Altprodukte zurückgewonnen, zerteilt und ausgewählte Komponenten wieder in die Produktion zurückgeführt werden. Weitere Informationen und aktuelle News zum Projekt finden Sie hier.

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg


Die Universität Heidelberg erhält die Förderung für das Projekt „Assistenzsysteme und digitale Technologien zur Verbesserung der Mobilität im Alter“. Ziel des Projekts ist es, digitale Technologien und Assistenzsysteme zu entwickeln, die auf die speziellen Bedürfnisse der älteren Bevölkerung zugeschnitten sind. Der Fokus liegt dabei auf dem Erhalt und der Wiederherstellung von Mobilität im Alltag für unterschiedliche Grade der körperlichen Einschränkung. Neben dem Bau eines Mobilitätsassistenzroboters sowie der Neuentwicklung und Adaption von Exoskeletten beschäftigt sich das Projekt mit der Entwicklung intelligenter Trainingssysteme und der kritischen Evaluierung von Anzügen, die die körperliche Bewegungsfähigkeit im Alter simulieren.

Technische Universität Ilmenau


An der Technischen Universität Ilmenau wird das Projekt "Engineering for Smart Manufacturing" (E4SM) gefördert. Ziel ist, innovative Methoden für die Entwicklung, Implementierung und den Betrieb von auf maschinellem Lernen basierenden Assistenzsystemen für eine intelligente Fertigung in industriellen Anwendungsszenarien zu erforschen. Dabei werden insbesondere die Anforderungen kleiner und mittelgroßer Unternehmen berücksichtigt. Im Fokus stehen die kollaborative Assistenzrobotik, das Management und die Analyse heterogener Datenmengen aus industriellen Fertigungsprozessketten, IT-Security, IT-Safety sowie die Integration von Teillösungen mithilfe eines ganzheitlichen (Software-)Engineering Prozesses.

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