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Lindauer Nobelpreisträgertagungen

Die Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagungen wurde im Jahr 2000 auf Initiative von 50 Nobelpreisträgern gegründet. Der allgemeine Stiftungszweck besteht in der Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie damit verbundener Aktivitäten. Insbesondere liegt die Aufgabe der Stiftung in der Sicherung des Fortbestands und der Weiterentwicklung der Lindauer Nobelpreisträgertagungen. 

Jedes Jahr im Sommer kommen in Lindau etwa 30 Nobelpreisträger mit 500-600 ausgezeichneten Nachwuchswissenschaftlern aus aller Welt am Bodensee zusammen. Die Lindauer Nobelpreisträgertagungen fördern seit ihrer Gründung 1951 den Austausch zwischen Wissenschaftlern unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Disziplinen. 

Die Tagungen sind abwechselnd der Physiologie und Medizin, Physik oder Chemie gewidmet – den drei naturwissenschaftlichen Nobelpreis-Disziplinen. Alle fünf Jahre findet eine interdisziplinäre Tagung statt, bei der die drei Naturwissenschaften vereint sind. Zusätzlich wird seit 2004 alle drei Jahre die Lindauer Tagung der Wirtschaftswissenschaften ausgerichtet. Studierende, Doktoranden und Postdoktoranden unter 35 Jahren haben die Möglichkeit, als Nachwuchswissenschaftler an den Lindauer Nobelpreisträgertagungen teilzunehmen. Hierfür müssen sie ein mehrstufiges Bewerbungs- und Auswahlverfahren absolvieren. 

Das Wesen der Tagungen lässt sich in ihrem Leitmotiv Educate. Inspire. Connect. zusammenfassen. Zuallererst ist die Lindauer Nobelpreisträgertagung ein Ort des gegenseitigen Lernens und Inspirierens über Generationengrenzen hinweg. Das wissenschaftliche Programm der Lindauer Tagung basiert auf dem Prinzip des Dialogs. Die diversen Veranstaltungen – Vorträge der Nobelpreisträger, Diskussionen, Master Classes, Podiumsdiskussionen sowie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm – dienen dem Austausch von Wissen, aber auch von Ideen und Erfahrungen zwischen Nobelpreisträgern und Nachwuchswissenschaftlern. Die persönliche Interaktion steht im Mittelpunkt und ist gekennzeichnet durch die gemeinsame Begeisterung für die Wissenschaft und den kollektiv geteilten Willen, die Herausforderungen der Welt bewusst anzugehen. 

Die Stiftungsarbeit erstreckt sich, neben der Förderung dieses einzigartigen internationalen Forums, auch auf die Förderung von Outreach-Projekten und -Initiativen. Diese tragen auch das über Jahrzehnte akkumulierte ‚Nobelwissen‘ von über 450 zu den Tagungen an den Bodensee gereisten Preisträgern in die breite Gesellschaft. Dabei kommt der von der Carl-Zeiss-Stiftung großzügig geförderten Mediathek als einmaligem Archiv und interaktivem Wissensfundus eine zentrale Rolle zu. Die Mediathek erreicht Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie die interessierte Öffentlichkeit und weckt Begeisterung für große Wissenschaftler und die Wissenschaften an sich.

Die Carl-Zeiss-Stiftung engagiert sich seit 2011 als Förderer der Lindauer Nobelpreisträgertagungen, insbesondere beim Ausbau der Mediathek. Im Rahmen dieser Förderung leistet die Carl-Zeiss-Stiftung in den Jahren 2016-2019 eine Zustiftung ins Grundstockvermögen der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagungen in Höhe von 600.000 Euro.

Mehr Informationen zu den Lindauer Tagungen und der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagungen finden Sie hier.
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