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Projekt Führungsverantwortung

Das öffentliche Interesse am Handeln von Führungspersönlichkeiten in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Wenn eklatantes Fehlverhalten von Führungspersonen öffentlich wird, stellt sich auch schnell die Frage nach der Führungsverantwortung/Führungsethik.
 
Die Carl-Zeiss-Stiftung hat sich dieses Themas angenommen und einen zukunftswirksamen Impuls gesetzt. Sie fördert an den Universitäten Tübingen (Federführung), Jena und Mainz Forschungen, die sich mit diesem wichtigen Themenkomplex vor allem im Hinblick auf universitäre Curricula beschäftigen. Denn viele Studierende in den MINT-Fächern und den Wirtschaftswissenschaften sind die Chefs von morgen. Sie müssen Unternehmensziele erreichen und Gewinn erwirtschaften. Gleichzeitig führen sie Mitarbeiter/innen und müssen ihrer Verantwortung gerecht werden.
 
In einer 2016 abgeschlossenen, umfangreichen empirischen und konzeptionellen Studie wurden über 600 mathematische-naturwissenschaftliche, ingenieurwissenschaftliche und wirtschaftswissenschaftliche Bachelor- und Masterstudiengänge an Universitäten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen untersucht. Dabei wurden auch Interviews mit Experten aus dem Hochschulbereich durchgeführt sowie Führungskräfte aus der freien Wirtschaft befragt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Universitäten die Studierenden kaum auf eine spätere Führungsverantwortung vorbereiten, das Thema in den Curricula nicht verankert ist.

Alle Ergebnisse der Studie können hier abgerufen werden.
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