Die Stiftung

Die Stiftung

Die Carl-Zeiss-Stiftung ist die wohl älteste und eine der bekanntesten unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Sie ist Alleinaktionärin der Carl Zeiss AG und der SCHOTT AG. Ihre Hauptaufgaben sind die dauerhafte Zukunftssicherung der beiden Unternehmen und die Förderung der Wissenschaft mit Hilfe von Dividenden. Die Stiftung darf die Aktien ihrer beiden Unternehmen nicht veräußern – so ist es im Stiftungsstatut festgelegt.

Die Leitung der Stiftung liegt bei den Wissenschaftsministern der Länder Baden-Württemberg und Thüringen. Sie bilden die Stiftungsverwaltung und bestellen die Mitglieder des Stiftungsrates, der die Eigentümerrechte der Stiftung gegenüber den Unternehmen wahrnimmt.

Bis 2004 war die Carl-Zeiss-Stiftung eine der großen unternehmenstragenden Stiftungen in Deutschland. Ihre Unternehmen ZEISS und SCHOTT waren unmittelbar Teil der Stiftung und damit rechtlich unselbständig.

Anders als heute war die Stiftung also selbst Unternehmerin. Im Zuge einer tiefgreifenden Stiftungsreform wurden die beiden Stiftungsunternehmen 2004 aus der Stiftung ausgegliedert und in rechtlich selbständige Aktiengesellschaften umgewandelt. Gleichzeitig wurde das Stiftungsstatut grundlegend modernisiert, ohne dabei die Prinzipien und Zielsetzungen ihres Gründers und den Geist der Stiftung zu verändern.

Gegründet wurde die Carl-Zeiss-Stiftung 1889 in Jena von dem Physiker und Unternehmer Ernst Abbe.
Nach dem Statut trägt die Stiftung für alle Zeit den Namen „Carl-Zeiss-Stiftung“. Bewusst wollte Ernst Abbe damit die Verdienste des Mannes ehren, der zu den Stiftungsunternehmen den ersten Grund gelegt und sich bleibende Verdienste um die Verbindung von Wissenschaft und Technik erworben hat.
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